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Archiv für August, 2008

Nuklearer Winter - ich komme!

31. August 2008

Wer “Fallout” nicht kennt, wird die Vorfreude auf den Dritten Teil der postapokalyptischen RPG-Reihe sicher nicht teilen. Wer Fallout aber liebt, wird sich über die 5 veröffentlichten Gameplay Trailer freuen, die nach dem Sprung auf Euch warten. Und zur Einstimmung gibt es noch den E3 Trailer von diesem Jahr ;)

Erscheinungstermin: 31.10.2008 (die deutsche Version wird entschärft sein - keine fliegenden Körperteile für Deutschland)
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The Dark Knight

29. August 2008

Hype.

So, jetzt wo das Wichtigste erledigt ist eine vollkommen subjektive Einschätzung des Films: gerechtfertigter Hype.

Gelesen habt Ihr sicher schon genug über den neuen Batman Film und die letzten 4 Wochen NICHTS von dem Film mitzubekommen war ziemlich unmöglich. Nachdem ich dieses (zutreffende) Review gelesen hatte hab ich eine Menge erwartet - auch wenn ich Christian Bale nicht wirklich als Batman ansehen kann. Der Eindruck während des Films und danach steht aber: großartig.

Großartig im Hinblick auf die Story, die Charaktere, die Atmosphäre, die schauspielerische Leistung, die Effekte und den Stil des Films. Uneingeschränkte Empfehlung, allein wegen Heath Ledger (nein, nicht weil er tot ist sondern aufgrund seiner schauspielerischen Leistung)

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Clone Wars - Dann doch lieber Pazifist sein

21. August 2008

9 Euro. 9 Euro hat dieser ~90minütige Film gekostet. Als Film mag ich ihn eigentlich garnicht bezeichnen, aber fangen wir vorne an…

Dass “Krieg der Sterne“, “Das Imperium schlägt zurück” und “Die Rückkehr der Jedi-Ritter” die einzigen wahren Star Wars Teile sind, ist hoffentlich jedem klar. Epischer Handlungsrahmen Gut gegen Böse in verständlichen und in sich abgeschlossenen Häppchen mit viel Charme - das ist für mich Star Wars. Die Prequels die Lucas gewinnbringend auf die Menschheit losgelassen hat scheitern m.E. alle an ihren Ansprüchen die Entstehung einer Welt erklären zu wollen, die wir bereits kennen. Drei Filme sind einfach zu wenig um die politischen, sozialen, technischen und zwischenmenschlichen Spannungen in angemessener Form zu präsentieren - das Ergebnis ist die abartige Geschwindigkeit, mit der die drei neuen Teile durch das Star Wars Universum sprinten und der Irrglaube nur weil das Publikum es erwartet, auch wirklich alles erklären zu müssen.

Was hat das ganze mit Clone Wars zu tun? Nun, Lucas hat aus seinen filmischen Fehlern (die ihm zugegeben mehr Geld eingebracht haben als die filmischen Erfolge mit der originalen Trilogie) bei Clone Wars nicht gelernt. Die Geschichte hat epische Ansprüche, geht es doch um den entscheidenden Krieg im Star Wars Universum. Obi Wan und Anakin sind natürlich die einzigen, die den entführten Spross von Jabba the Hutt retten können - damit man seine Hyperraum-”Autobahnen” nutzen darf. Im Kampf werden ganze Flottenverbände von Sternenkreuzern zerstört und beide erledigen “mal nebenbei” eine gesamte Belagerungsarmee. Das ganze läuft in einem Tempo ab, dass man die kleinen aber wichtigen Details gerne übersieht, wenn man zwei Sekunden unkonzentriert ist. Was man leider nicht übersieht, ist die grottenschlechte Animation der Figuren. Lichtschwertkämpfe sind natürlich immer toll animiert - aber wenn ein Stormtrooper auf einen Stein steigt und dabei sein Knie durchgedrückt ist oder es aussieht als würden sich Anakins Beine 1,05x schneller bewegen als eigentlich “normal”, nervt das einfach nurnoch.

Spätestens seit “Episode I” ist Star Wars nurnoch Effektkino. Clone Wars ist nichtmal mehr das. Es ist der Versuch mit einer etablierten IP (Intellecutal Property) und geringen Kosten für das Aufspringen auf einen alten Trend (Animationsfilm) noch mehr Kohle zu machen. Lucas sollte einfach aufhören Filme zu machen… das hat schon Indiana Jones 4 gezeigt.

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Star Trek XI - Der Rest der Crew

12. August 2008

Nach den Ersten Bildern der Hauptdarsteller ist jetzt auch der Rest der Enterprise Crew optisch vorgestellt worden.

Von links nach rechts: Sulu (John Cho), Scotty (Simon Pegg), McCoy (Karl Urban) und das AK der Enterprise (danke, Michael Mittermeier :D): Checkov (Anton Yelchin)

Die Bilder im Großformat gibt’s nach dem Sprung:

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COBOL’s last gleaming?

6. August 2008

COBOL ist war was feines. Vor 40 Jahren. Dass eine Programmiersprache die 1959 erfunden wurde den aktuellen “Standards” in der Programmierung nichtmehr wirklich genügt ist nachvollziehbar. Auch, dass man komplexe Anwendungen doch lieber in aktuellen Programmiersprachen schreiben sollte leuchtet ein. Was aber tun, wenn man dringend jemanden braucht, der eine komplexe Anwendung in einer veralteten Programmiersprache um weitere Funktionen erweitert? Das fragt sich wohl auch grade Arnold Schwarzenegger.

Der Gouverneur von Kalifornien hat nämlich eine Gehaltskürzung von 200.000 Beamten veranlasst die noch diesen Monat vom Lohnbuchhaltungssystem durchgeführt werden soll. Welches komplett in COBOL geschrieben ist. Geschätzt wird, dass die Umstellung des Systems mindestens 6 Monate dauern wird - immerhin wachsen COBOL-Experten nicht auf den Bäumen. Aus den meisten wächst vll. grade ein Baum auf dem Friedhof, aber sonst schaut es eher düster aus.

Was lernen wir daraus? Rechtzeitig alte Systeme ablösen spart auf lange Sicht Zeit und Geld und kann so manche politische Entscheidung unterstützen. Wird’s nicht gemacht, hat man auch keine Probleme - solange alles läuft.

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