Jono Di Carlo stellt eine interessante Frage: Do we still need bookmarks?
Sehr interessanter Artikel, durchaus lesenwert. Welche der 4 Verwendungsarten die Jono identifiziert hat nutzt Ihr?
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May 26th, 2009 - 13:56
Der Nachteil an Seiten wie delicio.us liegt für mich weniger in der verfügbaren Sprache (wobei es natürlich auch möglich ist bookmarks auf deutsche Seiten zu speichern und zu suchen) als mehr im Umstand, dass eine öffentliche Linksammlung nur so gut ist, wie die Linksammlung eines jeden einzelnen aus der Masse.
Nur weil delicio.us 360 Ergebnisse zu dem Thema ausspuckt das mich interessiert, bedeutet das nicht im Umkehrschluss, dass diese 360 Seiten mir bei meiner Recherche weiterhelfen.
Und ob ich nun 10 “Zettel”/Seiten in meinen Bookmarks vergesse oder auf meinem delicio.us account – der Unterschied liegt lediglich im Grad der Öffentlichkeit meiner Daten.
May 26th, 2009 - 13:38
Ich gehöre definitiv zum Typ 4, der seine Recherchziele unter seinen Bookmarks speichert. Ich weiß nicht, da gehört für mich eine gewisse “Zettelwirtschaft”, durch die ich mich erst kritisch wühlen muss, dazu, um zu einem anständigen Ergebnis zu kommen, also macht mir die Fülle der Bookmarks an dieser Stele nichts aus; sie ist wohl nahezu unvermeidbar.
Die Alternative die Di Carlo hierzu vorschlägt, nämlich dieses “delicious” löst das Unübersichtlichkeitsproblem auch nicht wirklich. Nach ein paar Stichproben, musste ich zu dem Schluss kommen, dass es sich hierbei auch nur um eine weitere Suchmaschine handelt. Dadurch, dass dies nur auf englisch verfügbar ist, wird mir nocht nicht einmal wirklich Arbeit abgenommen.