Bud Spencer und Terence Hill in Assasins Creed 2?
Verschwörungstheoretiker aufgepasst: Bud Spencer und Terence Hill sind entweder unsterblich oder Vampire. Oder beides.
Beim spielen von Assasins Creed 2 ist mir bei einem der vielen Rätsel dieses Bild untergekommen:
Das ganze auch nochmal anständig vergrößert:
Und wer's immer noch nicht glaubt, hier gibt's das Originalfoto. Sachen gibt's...
R.U.S.E. Beta
Wer sich für Strategiespiele interessiert, dürfte sicher auch schon von R.U.S.E. gehört haben.
Vor einiger Zeit habe ich mich für die Beta beworben, heute kam die erfreuliche Mail: ab dem 30. November geht es los! Ich bin gespannt..
Torchlight – Klein und fein!
Torchlight hat in den vergangenen Tagen eine Menge positive Presse bekommen - normalerweise nicht immer ein Grund sich ein Spiel anzuschauen. Mein Erster Eindruck der Screenshots und Trailer war auch eher abwertend: noch ein Diablo Klon.
Nach genauerem hinschauen und spielen der Demo wurde mir dann klar: noch ein Diablo Klon. Aber was für einer!
Die Optik mal außen vor gelassen macht Torchlight das, was es machen soll extrem gut. Hack'n'Slay vom feinsten könnte man auch sagen. Das Motivationsprinzip - viel Kloppe und viel Loot - verstehen die Entwickler aus der Restemasse von Flagship (erinnert sich noch jemand an mein Hellgate Review?) ziemlich gut, dazu gibt es eine Menge nützliche Ideen wie z.B. eine zwischen den Charaktären geteilte Aufbewahrungstruhe oder ein Pet das man mit Loot zum verkaufen wegschicken kann. Da verschmerzt man es gerne, dass das Interface ziemlich schamlos dem von Diablo III ähnelt. Von der Hauptleiste bis hin zu den Skill-Trees, ja auch dem Leveldesign kommt eine Menge Diablo-Flair durch.
Für 20 € ist Torchlight eines dieser kleinen aber feinen Spiele im Sinne eines Portal, die man einfach guten Gewissens weiterempfehlen kann.
- Torchlight
Batman: Arkham Asylum
Die Demo und die Previews ließen die Erwartungen bei mir steigen und nachdem ich gestern den ganzen Abend durch Arkham gelaufen/geklettert/gesprungen und geflogen bin kann ich's heute kaum erwarten den Controller wieder in die Hand zu nehmen.
Kurz zusammengefasst: Kaufempfehlung. Für jeden.
- Exzellente Action
- Interessante Story die sich unerwartet entwickelt
- sehr abwechslungsreiches Gameplay
- Atmosphärisch wunderbar umgesetzt
Arkham Asylum schafft es einen auch nach 5 Stunden Spielzeit noch zu überraschen - Storytechnisch und vorallem bezogen auf die Atmosphäre. Der Dark Knight "menschelt" ganz schön, und das tut dem Spiel gut. Gut tut ihm auch die Synchronstimme von Christian Bale - eine von vielen Parallelen zum "Dark Knight" aus dem Kino.
Das neue Wolfenstein
Ich bin positiv überrascht: Wolfenstein ist zurück - und das nicht einfach nur zum Metzeln.
Traditionell sind Spiele der Wolfenstein-Reihe mit einer großen Hypothek belastet. Das hierzulande indizierte Wolfenstein 3D gehörte ebenso wie DOOM oder Duke Nukem 3D zu der Handvoll genredefinierender Spiele der Vergangenheit bei denen die Nachfolger in der Regel (und zu unrecht) am Erfolg und vorallem an dem emotionalen Eindruck des "einen, großen" Vorgängers gemessen werden.
Dem Setting nach zu Urteilen klingt "Wolfenstein" mal wieder wie der Klassiker der Vorurteile: Amerikanischer Spion kämpft hinter feindlichen Linien gegen die Nazis die mit Hilfe des Übersinnlichen dochnoch die Welt erobern wollen. Kennt man alles schon irgendwie, man denke nur an die Bundeslade aus Indiana Jones oder die Anfangsszene aus Hellboy. Auch der Vorgänger "Return to Castle Wolfenstein" versuchte mit einem genmanipulierten und okkult angehauchten Himmler ein wenig mehr Düsternis in das stupide Nazimetzeln einzubringen. Mehr als sinnfreies Geballer war es trotzdem nicht.
Was macht also das neue Wolfenstein besser? Nun, zum einen ist da die Story. Story? In Wolfenstein? Richtig gehört. Zwar ist sie nicht grade der Feder eines Bestsellerautors entsprungen, in sich ist sie allerdings stimmig. Sie wird vorallem durch die Dokumente und Geheimpapiere erzählt die Ihr in der Stadt und den einzelnen Missionen findet. Die Stadt (passenderweise "Eisenstadt" genannt) ist die nächste Neuerung. Weil in Eisenstadt bei Ausgrabungen ein spezieller Kristall gefunden wurde werdet Ihr nämlich dorthin abbeordert und trefft recht schnell auf den Widerstand. Schwarzmarkthändler, Bewahrer des Okkulten (Brotherhood of the Cruciform Sword?) - quasi die deutsche Résistance. Von dieser bekommt Ihr Hinweise und Missionen - an deren Schauplatz Ihr allerdings erstmal gelangen müsst. Und die Straßen von Eisenstadt können gefährlich sein.
Was Euch dabei allerdings hilft ist ein Amulett. Es erlaubt Euch in eine neue Dimension einzutauchen die Euch Schwachstellen von Objekten und Gegnern anzeigt (werden Rot eingefärbt), die Zeit verlangsamt oder kurzzeitig einen Schutzschild um Euch herum aufbaut. Aufgeladen werden muss das Amulett mit einer okkulten Energie die in Eisenstadt und Umgebung an bestimmten Stellen aus dem Boden tritt. Erstaunlicherweise fügt sich dieses Wechseln zwischen den Welten sehr gut in das Spielgeschehen ein.
Optisch muss sich Wolfenstein keinesfalls hinter Konkurrenten wie Call of Duty: World at War verstecken. Erschreckend ist allerdings schon fast der Detailgrad mit dem Nazibunker und die üblichen Propagandeplakate gestaltet wurden. Aber auch hier hat sich eine Portion Humor eingeschlichen, denn die Schriftzüge sind nicht immer in korrektem Deutsch; es wird schonmal gerne auf den "Fiend" aufmerksam gemacht. Schmunzeln musste ich auch, als mir ein Gegner in langer Unterhose und Maschinengewehr entgegen kam.
Grenzwertig allerdings ist die Darstellung des Tods in Wolfenstein. CoD: World at War war mit den Harakiri-Japanern die mit dem Bajonett vorraus aus dem Gebüsch springen schon nichts für sanfte Gemüter (vorallem, wenn man grade nur den Flammenwerfer dabei hatte), Wolfenstein legt hier aber nochmal eine Schippe drauf über die man sich gerne Streiten darf. Fast der komplette Körper reagiert "anatomisch korrekt" auf Treffer. Richtung und Geschwindigkeit des Gegners werden ebenso beachtet wie der Körperteil, der getroffen wird. Treffer in's Bein - der Gegner humpelt. Treffer in die Schulter - der Gegner wackelt und schießt mit einer Hand weiter. Treffer in's Gesicht - Gesicht ist weg. Treffer in den Hals - 2 Meter Blutfontäne und ein Soldat der am Boden röchelnd gegen sein sicheres Ende ankämpft.
Obwohl das Dargestellte auf den Ersten Blick brutal erscheint ist es trotzdem nur selten übertrieben. Es erweckt den Eindruck, als hätten die Entwickler es weniger auf blutige Effekte als mehr auf Realismus abgesehen. Für schwache Nerven ist das neue Wolfenstein trotzdem nichts. Für Jugendliche unter 18 Jahren ebenfalls nicht. Für alle anderen kann ich es allerdings durchaus empfehlen.
Battlefield 1943
Als PS3 Besitzer vermisst man durchaus etwas, was die 360 hervorhebt: die Möglichkeit Spiele von der Festplatte zu starten. BluRays wechseln kann nervig sein. Aber BluRays auf die Festplatte kopieren ist irgendwie unlogisch - der Platz reicht nichtmal für ein halbes Dutzend. Umso schöner, dass es runterladbare Inhalte gibt. Bisher wurde das von Publishern aber nur für "halbgares" genutzt - die klassischen Arcade Spiele wie Worms, Pinball oder Zuma lasse ich da mal außen vor.
Battlefield 1943 wurde schon in vielen Reviews beschrieben, deshalb erspare ich mir an dieser Stelle Erklärungen der Spielprinzips oder der Grafik. Mir geht es um den Gesamteindruck und den kann ich mit einem Wort zusammenfassen: herrlich.
Für knapp 550MB und 13 Euro erwartet jeden Konsolenbesitzer eines der Highlights diesen Jahres. BF1943 ist sehr leicht zugänglich, das Gameplay auf Hochglanz poliert, technisch einwandfrei und für große Emotionen wie gemacht. Das Setting (Pazifik, zweiter Weltkrieg) passt gut zum aktuellen Wetter - Palmen, Strände, Korallenriffe - und wirkt sehr harmonisch. Die 3 zur Verfügung stehenden Klassen (grob zusammengefasst: Scharfschütze, Panzerabwehr, Infanterie) wirken erfrischend unverbraucht im Vergleich zu anderen Genrevertretern und die 4 steuerbaren Fahrzeuge (Jeep, Panzer, Jagdflieger und Landungsboot) fühlen sich angemessen an. Was DICE und EA aber außergewöhnlich gut gelungen ist, vermeiden andere gerne zu oft: das Chaos.
Einen Großteil zur Atmosphäre trägt die zerstörbare Umwelt bei. Panzer die kleine Wälder plattdrücken, Jepps die durch Bombentreffer durch die Luft fliegen und dabei ein Haus einreißen. Oder Jagdflieger die sich überschätzen und beim Versuch noch rechtzeitig hochzuziehen eine Fischerhütte in ihre Einzelteile zerlegen - und sich gleich mit. Kleine Dinge wie durch Explosionen wegfliegende Sandsäcke oder unter dem Gewicht eines Panzers wegknickende Bäume machen das Spielgeschehen nicht nur ein bischen realistischer sondern bieten ganz neue Taktiken. Als Jagdflieger schon halb kaputtgeschossen aber keine Lust über dem Schlachtfeld mit dem Fallschirm abzuspringen? Einfach ein passendes Ziel am Boden aussuchen und mit dem lauten Kreischen eines Jagdflugzeugs im Sturzflugs Harakiri begehen.
Mindestens genausoviel wie die zerstörbare Umwelt trägt der Sound bei. Auch hier herrscht Chaos - im positiven Sinn. Solch ein Harakiri-Angriff von oben kündigt sich so langsam wie auch gefährlich durch das lauterwerdende Kreischen des Motors an. Da geht der Blick automatisch nach oben. Schlachtengetümmel auf der anderen Seite der Insel? Wenn kein Berg im Weg ist durchaus deutlich zu hören. Leider wurde (mal wieder) bei der Qualität des eingebauten Sprachchats geschlampt. Man muss leider mit einer sehr abgehackten Übertragung und fehlenden Mute-Funktion leben. Wenn ein 15jähriger Engländer 30 mal nach der Taste für den Fallschirm fragt bleibt nur der Serverwechsel übrig.
Wurde auch Zeit: Fallout 3 DLC für die PS3
Eins der besten Spiele des letzten Jahres (mag man den vielen Game of The Year Awards glauben auch das Beste) - nämlich Fallout 3 - bekommt nun Ende Juni endlich seine Erweiterungen auch auf der PS3.
Eine Menge Spieler waren verärgert darüber, dass die PC und 360 Fassungen den Downloadable Content (DLC) als einzige erhielten. Bedenkt man die massiven Probleme die auf die Veröffentlichung der Pakete folgten waren einige wiederrum froh noch warten zu dürfen. Alle Drei Erweiterungen - Operation Anchorage, The Pitt und Broken Steel werden ab Ende Juni nacheinander für die PS3 erscheinen. Im Verlaufe des Jahres folgen dann noch zwei komplett neue Erweiterungen namens Point Lookout und Mothership Zeta. Zusätzlich wird es im Oktober eine Game of the Year Edition für 60 US$ von Fallout 3 geben die das Spiel sowie alle 5 Erweiterungen in sich vereint.
Wer also noch keine Chance hatte die Welt von Fallout 3 zu durchstreifen kann dieses Jahr im regelrechten Rausch verbringen. Es lohnt sich! Und für 2010 ist dann auch schon Fallout: New Vegas angekündigt.
Experimentelles JavaScript
Gestern erst entdeckt: http://www.chromeexperiments.com/
Und gleich verliebt in:
http://reas.com/twitch/
(läuft auch recht performant im Firefox)
Simpel und wunderschön.
Zuviel Spaß auf einmal
"Je mehr, desto besser" trifft bekanntlich nicht immer zu. Im Moment liegen RockBand2 und Street Fighter IV bei mir auf dem Wohnzimmertisch und ich habe das beängstigende Gefühl, dass sich der Abwasch und das Staubsaugen noch ein paar Tage hinauszögern werden...








