bastelbude Lieber grob richtig als präzise falsch

26Mar/090

Der SPIEGEL ist kaputt

SPIEGEL Online - kaputt

SPIEGEL Online - kaputt

Das kam überraschend. Wieviele Jahre das nun wohl Unglück bringt? ;)

Update: Schade, ist wohl schon wieder gefixt

24Feb/090

The Prodigy – Invaders Must Die

Eigentlich wollte ich ja was über das neue Album schreiben, aber der Spiegel hat mir irgendwie die Worte aus dem Blogentwurf geklaut. Verfluchte Presse!

Hätte es irgendwen gegeben, der jünger, frischer, aufregender als The Prodigy ist, hätten wir aufgehört. So aber mussten wir zurückkommen.
Keith Flint

Generell muss ich sagen, dass mir die Musik-Sparte von Spiegel Online ziemlich gut gefällt. Gut recherchiert und auch gut geschrieben. Ist nicht überall so.

20Dec/080

Wenn der Vorsatz gegen die Erfahrung kämpfen will

Sabine Bätzig, die Bundesdrogenbeauftragte hat sich für eine "deutliche Erhöhung" der Alkoholpreise bei Bier und Wein ausgesprochen.

Laut Bätzig könnten deutliche Preiserhöhungen einen "unmittelbaren und relevanten Effekt auf die Senkung des Alkoholkonsums ausüben". Der Spiegel (oder Bätzig, habe das 40 Seiten Papier nicht gesehen) führt u.A. Schweden und Irland als Beispiele für hohe Alkoholpreise an (2€ Steuer pro Liter Bier in Schweden, 1,90€ Steuer auf Wein in Irland).

Habt Ihr schonmal einen Iren oder Schweden gesehen, der ein Glas Bier anschaut? In der Regel ist das schneller leer als das nächste gezapft ist. Um die Wette trinken sollte man auch tunlichst unterlassen, das kann teuer werden. Scheint also richtig gut zu klappen, die teuren Alkoholpreise in den Ländern aus dem Norden.

Aber die Deutschen sollten sich jetzt nicht solidarisch zeigen und niedrigere Preise für Alkohol in Schweden fordern, immerhin sorgen die Schweden/Finnen/Norweger regelmäßig für hohe Umsätze bei deutschen Getränkemärkten weil es für sie billiger ist das "Stöffsche" in Deutschland zu kaufen.

Frau Bundesdrogenbeauftragte, orientieren Sie sich doch lieber am Kommentar der FDP zu Ihrem Vorschlag: eine flächendeckende Suchtpräventation schon in der Schule ein. Schicken Sie Sozialarbeiter in die 4. oder 5. Klasse und klären Sie die Jugend darüber auf, was Alkohol in den falschen Mengen bewirken kann. BEVOR die Kinder 15 sind und sich im Getränkemarkt ein Sixpack kaufen können weil niemand ihr Alter kontrolliert.

Hohe Geldstrafen für den Einzelhandel und vorallem für den Arbeitgeber, die bei gesetzeswidriger Abgabe von Alkohol an Minderjährige erwischt werden. Und vorallem Kontrollen. Aber das ist ja nur durch TV Sender möglich, die Testkäufe von Jugendlichen und Kindern organisieren um auf die offensichtlichen Mängel der Gesetzgebung und sozialen Gemeinschaft aufmerksam zu machen. Alles andere wäre ja vom Staat organisierte Kinderarbeit.