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Fix, Fixer, Firefox

3. Juli 2008

Firefox LogoFirefox 3.0 überzeugt - definitiv!

Mit > 600 Bookmarks ist er schneller als jeder andere Browser den ich bisher benutzt habe, auch die Extensions sind (größtenteils) alle FF 3.0 kompatibel.

Nach mehreren Stunden und Webanwendungen 50% weniger Speicherlast kann ich den Umstieg nur empfehlen!

Positiv

  • Sehr stabil (nur 1 Absturz durch ein JS auf einer Seite)
  • Sehr schneller Seitenaufbau
  • Bei längerer Nutzung stabiler und schneller als FF2.0
  • Awesomebar extrem schnell und hilfreich
  • Bookmarkverwaltung schneller und komfortabler als in FF2.0 (Umstieg auf SQLite DB hat sich gelohnt)
  • Recht hohe Zahl schon kompatibler FF2.0 Plugins. z.B.:
  • Verbesserte Sicherheitsfunktionen (z.B. Phishingfilter der auch von einer Oma verstandend wird und direkter Zugriff auf Informationen zu SSL-Verbindungen (via Site Identity Contextual Dialog)

Negativ

  • Persönlich evtl. wichtige Plugins (z.B. Google Browser Sync) wurden noch oder werden nicht “Firefox 3.0 ready” gemacht
  • Die SSL-Informationen (Site Identity Contextual Dialog) funktionieren nicht hinter einem Proxy (bugreport bei bugzilla wird noch nachgereicht)

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Wer nennt Mozillas Prism zuerst Desktop 2.0?

26. Oktober 2007

prism.jpgMozilla Labs (die kleinen grünen Kobolde die neben dem Goldschatz am Ende des Regenbogens sitzen und in ihrer Freizeit Firefox coden) hat heute Prism (ehemals WebRunner) angekündigt - ein Projekt, das das Web auf den Desktop (außerhalb des Browsers) bringen soll.

In den letzten Jahren sind Webanwendungen wie GMail, Flickr, Twitter oder auch Amazon oder eBay ein immer integralerer Bestandteil des Computers geworden und mischen sich quasi unter die lokalen Anwendungen wie Office.

Um allerdings die Webanwendungen zu bedienen, muss der Anwender nicht nur die Applikation verstehen, sondern auch wie er mit dem Browser umgehen muss. Was sind Favoriten, was bewirkt der Zurück-Button etc. Hier will Prism ansetzen und den Webanwendungen das Look & Feel einer nativen Betriebssystem-Anwendung geben. Dazu gehören natürlich auch ein anständiger Shortcut und das richtige Icon.

Das richtige Aussehen kann dadurch erzielt werden, dass einem Bundle (also quasi dem “Paket” einer Webanwendung - ein simples Zip-Archiv mit Endung “.webapp”) ein CSS namens webapp.css beigelegt wird. Ein Beispiel dafür könnt Ihr hier sehen - der Google Reader in WebRunner auf einem Mac.

prism___google_reader_on_a_mac.png

In ihrer Ankündigung haben Mozilla Labs unter anderem mehrere Mockups (= Entwürfe für Teile des Userinterface) mit eingebaut. Alex Faaborg hat dazu auch geblogged und geht unter anderem auf die Icon-Problematik ein. Das Icon für Prism kommt übrigens von The Iconfactory die auch die Icons in Windows Vista verantwortlich sind.

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